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> Scharfschützen - NVA
Jojo
Geschrieben am: Mittwoch, 09.Juli 2003, 18:11 Uhr


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Ich habe mal paar Fragen zu unseren Scharfschützen.

1. Wo wurden sie ausgebildet ? In den MSR ?
2. In welchen Waffengattungen erfolgte die Verwendung ?
3. Wurden Schützen anderer Einheiten zb. DE 9 beim Militär ausgebildet und ob überhaupt
als solche ?
4. War die Waffe immer das Dragunow oder waren auch westliche Systeme im Bestand.
( DE 9 hatte zb. auch die HK MP 5 im Bestand )
5. War die Optik russischer oder deutscher Produktion ?
6. Waren diese Waffen russischer Produktion oder auch ein Lizenzbau der DDR ( wie KMS 72 )
7. Gab es eine Präzionsschützenausbildung für Polizeikräfte ?
8. Waren die Scharfschützen der mot. Einheit unterstellt oder operierten sie eigenständig ?
( Unterstützung - Verteidigung/Angriff der mot. Komp. ) 

Rekrutierten sie sich aus geeigneten Personal oder war es eine eigene Laufbahn ?

PS:
Ich habe während meiner Dienstzeit keinen Scharfschützen gesehen.
 
 
 
andhen
Geschrieben am: Mittwoch, 09.Juli 2003, 20:01 Uhr


Stabsfeldwebel
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also:

"Scharfschützen" gab es im jahr 88 bei den mot.-schützen auf kompanieebene im kompanietrupp also dem kc unterstellt.
bewaffnung war das swd (snaiperskaja wintowka dragunowa). diese waffen wurden ausschließlich in der su hergestellt, optik ebenso. deutsche lizenzfertigungen gab es nicht.
auch in rumänien wurde ein ssg hergestellt welches heute oft fälschlicherweise als "dragunow" verkauft wird - ist aber nur eine kalaschnikow-abwandlung.
scharfschütze steht deshalb in anführungszeichen weil die funktion meines erachtens nicht die gleiche wie die eines scharfschützen in einer westlichen eliteeinheit war. in anlehnung an den grossen bruder sollte auch in der nva der scharfschütze nicht als einzelkämpfer bei irgendwelchen sondermissionen tätig werden sondern im engen verbund mit der infanterie als feuerunterstützung handeln.
beim dragunow stand ja auch nicht die präzision im vordergrund sondern die feuergeschwindigkeit, man hätte sich sonst wohl für einen einzellader entschieden. ein geübter schütze konnte wohl im gefecht in der minute 15-20 einzelziele (leute mit funkgeräten, auffallenden schulterstücken, panzerabwehrwaffen und alle die gegrüsst werden) bekämpfen. darauf war die ausbildung ausgelegt, nicht auf den kopfschuss auf 800 m oder knapp an der geisel vorbei. polizei- und antiterrorscharfschützen sind wohl wegen dieser unterschiedlichen einsatzprinzipien nicht gemeinsam mit den NVA-scharfschützen ausgebildet worden.

wie wir den feind am liebsten sehen:
strichplatte des PSO



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NVA - 88-89 - Neunmonatskind - Gefr. i.f.H. - Gedient im MSR 18 - einem Regiment, dass nach einem meuternden Piraten (Otto Schlag) benannt war,
in einer Kaserne die den Namen eines Anführers von räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern (Thomas Müntzer) trug und stolz auf beides!
 
 
andhen
Geschrieben am: Mittwoch, 09.Juli 2003, 20:03 Uhr


Stabsfeldwebel
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hier ist sie Benutzer eigenes Bild 

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NVA - 88-89 - Neunmonatskind - Gefr. i.f.H. - Gedient im MSR 18 - einem Regiment, dass nach einem meuternden Piraten (Otto Schlag) benannt war,
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andhen
Geschrieben am: Mittwoch, 09.Juli 2003, 20:07 Uhr


Stabsfeldwebel
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wohl nicht im bestand der nva war das deutsche ssg82 im kaliber 5,45x39. 
bei militärtypischen schussentfernungen fehlte hier wohl der mumm. ein präziser einzellader für polizeizwecke.



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NVA - 88-89 - Neunmonatskind - Gefr. i.f.H. - Gedient im MSR 18 - einem Regiment, dass nach einem meuternden Piraten (Otto Schlag) benannt war,
in einer Kaserne die den Namen eines Anführers von räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern (Thomas Müntzer) trug und stolz auf beides!
 
 
brigadier
Geschrieben am: Donnerstag, 10.Juli 2003, 08:22 Uhr


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Hallo!

Zufällig war mein Vater Schafrschütze. Er war wohl Ende der 70er als Wehrdienstleistender in der NVA. Er war im 1. MSR in Oranienburg eingesetzt. Ob er im Regiment ausgebildet worden ist weiß ich nicht aber ich kann ihn ja mal Fragen. Er gehörte zum Kompanietrupp und fuhr beim Kc im SPW mit. Im Einsatzfall wäre aber nach seiner Aussage nach, verschiedene Scharfschützen zu einer eigenen Einheit zusammengezogen worden (hängt wahrscheinlich mit der "Gruppierung Berlin" zusammen). Wie das mit den 15 - 20 bekämpften Zielen pro Minute aussieht werde ich mal abklären.

Michi
 
 
 
kuno
Geschrieben am: Donnerstag, 10.Juli 2003, 10:01 Uhr


Leutnant
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Hi Männers,

in der NVA wurden bis Anfang der 70-er Jahre in den MSR auch Scharfschützen ausgebildet. Diese besaßen, wie schon richtig ausgeführt, das Dragunow als Waffe.

Zum Ende der NVA gab es meines Wissens nach nur noch zwei Einheiten in der NVA, die gesondert Scharfschützen ausbildeten. Das war im LStR-40 und in der WE-22.

Das SSG-82 (reine DDR-Produktion), war eine ausgezeichnete Waffe die für die Abteilung XXII des MfS und die Diensteinheiten IX der Polizei in den Bezirken (sofern sie eine solche Diensteinheit hatte) entwickelt. Die Waffe hatte nur den einen Nachteil, daß nach etwa 500 Schuß der Lauf gewechselt werden mußte. Bei den Fallschirmjägern gab es diese Waffee ganz kurzzeitig in Ablösung des Dragunows. Als dann aber die 4,45-er mit Schiene kam, wurde diese Waffe als Scharfschützenwaffe eingesetzt. Fähnrich hat insofern natürlich recht, daß eine Magazinwaffe beim automatischen Nachladen das Geschoß beschädigt. Ein westlicher Scharfschütze würde diese auch vom Kaliber her nicht so starke Waffe, auch wenn extrastarke (schwere) Munition verschossen wurde, nicht als SSG betrachten obwohl das PSG 22 auch nicht so super ist. Ich konnte gerade vor einigen Wochen damit schießen.

Wie die Ausbildung in den 60-er und 70-er Jahren war kann ich nicht einschätzen.
Bei den Fallschirmjägern wurden die Scharfschützen in der Spezialausbildung ausgebildet. Natürlich waren das die Leute, die sich durch konstant hohe Schießleistungen ausgezeichnet haben. Aber sie waren nicht solche Scharfschützen, die da stundenlang und tagelang auf den einen Finalschuß gelauert haben. Das war bei der WE schon etwas anders. Hier gab es einen richtigen Scharfschützenzug, bestehend aus 6 Paaren (Schütze und Beobachter), die richtig umfassend ausgebildet wurden. Dabei spielte der Schuß genau die gleiche Rolle, wie das gedeckte Annähern, die Beobachtung, die Tarnung (ganz toll), das Warten auf den Schuß bis zu 6 Stunden.
Ich erinnere mich auf einem Schießplatz nahe Berlins, lagen die 6 Paare 18 Stunden. Und für 23 Sekunden tauchte das Ziel in einem Gebäude auf. Soll heißen in einem Einfamilienhaus, klappte irgendwo mal die Scheibe hoch und mußte bekämpft werden.

Hut ab. 18 Stunden liegen und Schnauze halten, von Mücken umschwirrt, bei Hitze und ständiger Beobachtung durch 5 Männer mit Ferngläsern die die Paare suchten im Gelände. Das war schon eine reife Leistung. Deshalb ist nicht der der beste Scharfschütze, der auf 600 m einen Bierdeckel trifft, sondern der, der alle Fähigkeiten besitzt. Scharfschützen sind meines Erachtens nach, gemeinsam mit den Bergführeren die besten Soldaten die man sich vorstellen kann, da Sie nicht nur hohe physische und psychische Leistungen vollbringen, sondern eben auch cool sind, überlegen handeln, Meister der Täuschung und Tarnung sind und im richtigen Augenblick den Finger krumm machen.

Gruß Jörg



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NVA; BO; springende Infanterie; 1974 - 1990


Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen, dass man sich ein wenig über sie hinaus, ins Unmögliche, wagt.
 
 
Jojo
Geschrieben am: Donnerstag, 10.Juli 2003, 10:45 Uhr


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schon interessante Fakten da, danke an alle und ja bitte den Vater noch fragen,


zur DE IX noch:

Standorte: ( Bezirke )

Rostock
Schwerin
Potsdam
Magdeburg
Berlin
Erfurt
Leipzig
Dresden
Karl-Marx-Stadt ( Chemnitz )

Bewaffnung u.a.

MPi HK MP 5 ( auch SD = Schalldämpfer )
Schrotgewehr 1200 Kaliber 12/70
PSG 1 von HK
Gewehr HK 33 E Kaliber 5,56 mm
Dragunow 7,62 mm Geschosse ZP Extra

Teile gingen in den SEK auf

Das die milit. Scharfschützen sich von Präzisionschützen der Polizei unterscheiden ist mir bekannt. Habe diese, mit Polizeiaufgaben beauftragten, deshalb auch als Präzisionsschützen aufgeführt.

 
 
 
 
andhen
Geschrieben am: Donnerstag, 10.Juli 2003, 20:43 Uhr


Stabsfeldwebel
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@ brigadier,

die 15 - 20 ziele mussten natürlich auch präsent sein. wenn man das weniger dramaisch ausdrücken will könnte man auch sagen, das geübte schützen in einer minute 2 magazine gezielt verschiessen konnten.

@ alle

im luftsturmregiment waren die aufgaben und die ausbildung sicher eine andere, gründlichere als bei den mot.-schützen. diese "lauerszenarien" kamen bei den handlungen der msk nicht vor
unser scharfschütze ist beim gefechtsschiessen so tätig geworden wie es wohl auch im ernstfall geplant war - er lag zwischen den truppen und hat die schwierigen ziele abgeräumt. in "schützenwaffen heute" gibt es ein bild das deutlich macht wie das bei der sowjetarmee - und natürlich auch bei uns - gedacht war. ein dragunow-träger mit dem mot.-schützenzug im sturmangriff.
die ausrüstung der truppe mit zielfernrohren für die ak74 hätte das dann wohl überflüssig gemacht. 
schon beim schiessen mit nachtsichtgerät nspu/nsp2 verbesserten sich die schiessleistungen erheblich - teilweise schoss die einheit bei nacht besser als am tag (der polit hat uns aber immer die bilanz versaut. Benutzer eigenes Bild )

gruss andreas
 



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NVA - 88-89 - Neunmonatskind - Gefr. i.f.H. - Gedient im MSR 18 - einem Regiment, dass nach einem meuternden Piraten (Otto Schlag) benannt war,
in einer Kaserne die den Namen eines Anführers von räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern (Thomas Müntzer) trug und stolz auf beides!
 
 
brigadier
Geschrieben am: Freitag, 11.Juli 2003, 06:36 Uhr


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Hallo!

Ich habe gestern mal bei meinem Vater nachgefragt.

Er diente von 73 - 75.

Ausbildung der Scharfschützen war im Regiment. Wie bereits erwähnt war er im MSR 1. Dieses teilte sich die Ausbildung mit dem MSR 2. Die Ausbildung dauerte 1 Monat. Diese wurde alle halben Jahr gemacht. Er wurde also 2x im MSR 2 und 1x im MSR 1 ausgebildet. Es gab keine speziellen (offiziellen) Auswahlverfahren für die Besetzung dieser Stelle.

Wie gesagt im Ernstfall wären dann die Scharfschützen zu eigenen Kompanien zusammengezogen worden.

Bei ihm gab es keine Scharfschützenteams!

Zu den 15-20 Zielen: Bei 10 Patronen im Magazin des Dragunow wäre man ja nur noch mit Magazinwechsel beschäftigt! Und man bräuchte noch ein Mun-Träger Benutzer eigenes Bild für den Schützen! Mein Vater sagte dass die Lebenserwartung eines Scharfschützen nach dem Schuss nur 6s Benutzer eigenes Bild betrug (wobei ich das nicht glauben kann; Scharfschützen sind zwar auch heute noch Primärziele aber können auch nur durch Scharfschützen bekämpft werden; so lehrt man es zumindest heute!).

Dass das bei den Verbands-/ Einheits-/ und Teileinheitsschiessen anders war ist klar. Mein Vater erzählte dass bei einem Zugschiessen sein Batallionskommandeur im Angesicht der Trefferergebnisse vor Freude im Dreieck sprung und ihm die Munition von dem MG (?) eines SPW bringen ließ. Am Ende bekam er wieder mal Sonderurlaub (er schaffte es in den 18 Monaten von seinen 18 Tagen auf 80 Tage Benutzer eigenes Bild ).

Die Scharfschützen operierten selbstständig, suchten sich also ihr Ziel allein!

Gruß
Michi

 
 
 
 
Jojo
Geschrieben am: Freitag, 11.Juli 2003, 10:39 Uhr


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Erstmal nochmal danke an alle für die doch recht umfangreichen und aussagekräftigen Antworten.

Zu meinem Verständnis:

Im Sturmangriff wird der Scharfschütze des Zuges zum Bekämpfen von wichtigen Zielen eingesetzt,
die er selbstständig je nach Lage ansprach. ( MG Schützen etc. )

Wieviele Schützen gab es je Zug ? 

Was macht er in der Verteidigung ? Ich würde ihn aus dem Zug lösen und auftauchende Ziele selbstständig bekämpfen lassen und das aus der zweiten Reihe. Kommt das so in etwa hin ?

Macht die Weiterentwicklung der modernen Infanteriewaffen den Scharfschützen wirklich überflüssig ?
Im Angriff könnte ich mir dies durchaus vorstellen, in der Verteidigung, zum sichern und beobachten von erhöhten Standpunkten aus wäre er doch mehr als zweckmäßig.

Ist jemand der Grund bekannt warum die Scharfschützenausbildung der NVA 
( siehe Beitrag von Kuno ) reduziert bzw. in den Einheiten eingestellt worden ist ?









 
 
 
 
brigadier
Geschrieben am: Samstag, 12.Juli 2003, 09:07 Uhr


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Hallo!

Früher gab es einen Scharfschützen pro Kompanie.

Wie die Einsatzgrundsätze früher bei der NVA aussahen kann ich leider nicht sagen!
Ich kann lediglich einiges zur Bundeswehr sagen (speziell zur LwSichTrp Benutzer eigenes Bild ). Ich vermute bei der NVA war es nicht anders.

Früher gab es nur Zielfernrohrschützen (G3) mit einer Kampfentfernung 600m. In der LwSichTrp gab es in jeder Gruppe einen solchen Schützen. 

Erst mit den Auslandseinsätzen und den Heckenschützen wurde der eigentliche Scharfschütze in die Bundeswehr "eingeführt". Bewaffnung G22 / G23

Kampfentfernung ist jetzt 1000m.

Er ist von seiner eigenen Truppe entfernt und sucht sich auftragsgemäß seine eigenen Ziele (feindl. Scharf- und Heckenschützen, Melder, Alarmposten, Pioniere beim Minenräumen, Hubschrauberbesatzungen, Führer aller Ebene) oder er ist als abriegelnde Kraft eingesetzt.
Sie können auch als Beobachter eingesetzt werden und mit ihren Meldungen das Lagebild vervollständigen sowie das Feuer von Mösern lenken.

Es sind immer 2-Mann Teams. Einen Spotter (Beobachter) und einen Schützen.
Ein Team pro Zug.

Egal ob im Angriff oder in der Verteidigung der Scharfschütze wird die selben Aufgaben haben und wird eine enorme demoralisiernde Wirkung auf den Gegner haben.

Gruß
Michi
 
 
 
 
Andre´
Geschrieben am: Samstag, 12.Juli 2003, 17:19 Uhr


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Auf 600 m mit den G3 zutreffen habe ich auch ohne Zielfernglas zu meiner BW geschaft und ich bin kein Scharfschütze. Benutzer eigenes Bild 
Andre´
 
 
 
Veith
Geschrieben am: Montag, 14.Juli 2003, 08:08 Uhr


Hauptmann
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QUOTE
demoralisiernde Wirkung

ich weiß nicht ... im Gefecht kriegt man vermutlich nicht so richtig mit, warum der Nachbar umfällt ... Ich kann mir diese Wirkung eher im Stellungskrieg / Partisanenkampf vorstellen. Ansonsten halte ich das Ausschalten von Offizieren / Anführern bzw. Funkern / Kommunikation für das entscheidendere Ergebnis.



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# NVA # Berufsoffizier # LSK/LV # 1981 - 1990 #
Veith | Webmaster DDR-LUFTWAFFE.de
 
 
Der Kommissar
Geschrieben am: Mittwoch, 23.Juli 2003, 21:37 Uhr


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QUOTE (brigadier @ 11. Juli 2003, 06:36)
Mein Vater erzählte dass bei einem Zugschiessen sein Batallionskommandeur im Angesicht der Trefferergebnisse vor Freude im Dreieck sprung und ihm die Munition von dem MG (?) eines SPW bringen ließ.


Die vom Dragunov verschossene Patrone 7,62x54R wird/wurde auch bei einigen lMG und sMG verwendet, welche auch in Panzern und SPW eingebaut waren, von daher gut möglich. 

MfG Der Kommissar
 

 
 
 
andhen
Geschrieben am: Mittwoch, 23.Juli 2003, 22:58 Uhr


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das pkt, das diese munition verschoss, war als koaxial- oder (selten)hauptbewaffnung in fast allen panzern, schützenpanzern und spw verbaut. kampfsatz im spw 60/70 2500 schuss - beim scharfschützen waren ein paar der "mumpeln" natürlich besser angelegt. der scheibe wars egal warum sie fiel. 

Bearbeitet von andhen am Mittwoch, 23.Juli 2003, 22:59 Uhr



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